Undeutsch Steuerberatung
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Aktuelles

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Steuertipps Mai und Juni 2019
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Termine Mai 2019

15. Mai 2019

  • Umsatzsteuer März 2019 bzw. 1. Quartal 2019

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) April 2019

  • Kammerumlage 1. Quartal 2019

  • Einkommen- und Körperschaftsteuervorauszahlung 2. Quartal 2019

31. Mai 2019

  • Pflichtversicherung SVA 2. Quartal 2019

Termine Juni 2019

17. Juni 2019

  • Umsatzsteuer April 2019

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Mai 2019

30. Juni 2019

  • Einreichungspflicht der Steuererklärungen 2018 (Einkommen-, Umsatz- und Körperschaftsteuer) über FinanzOnline

  • Fallfrist für Antrag auf Rückholung ausländischer Umsatzsteuer 2018 aus Nicht-EU-Ländern

Was gibt's Neues?

Das ABC der Werbungskosten

Im ABC der Werbungskosten finden Sie die wichtigsten Werbungskosten aufgelistet und erklärt, damit Sie sich darüber informieren können, welche Kosten Sie bei Ihrer Arbeitnehmerveranlagung in welcher Höhe als Werbungskosten geltend machen können. Werbungskosten sind beruflich veranlasste Aufwendungen oder Ausgaben, die objektiv in Beziehung mit einer nichtselbständigen Tätigkeit stehen und subjektiv zur Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der Einnahmen geleistet werden oder den Steuerpflichtigen unfreiwillig treffen.

Jeder aktiven Arbeitnehmerin und jedem aktiven Arbeitnehmer steht ein Werbungskostenpauschale in der Höhe von € 132 jährlich zu. Dieses Pauschale ist schon in den Lohnsteuertabellen eingerechnet und wird unabhängig davon, ob Werbungskosten anfallen, von der Lohnsteuerbemessungsgrundlage abgezogen.

Die folgenden in der Praxis am häufigsten anfallenden Werbungskosten wirken sich daher nur dann steuermindernd aus, wenn sie insgesamt mehr als € 132 jährlich betragen:

  • Arbeitskleidung

  • Arbeitsmittel und Werkzeuge

  • Arbeitszimmer

  • Aus- und Fortbildung, Umschulung

  • Betriebsratsumlage

  • Computer

  • Doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten

  • Fachliteratur

  • Fahrrad

  • Fahrtkosten

  • Fehlgelder

  • Gewerkschaftsbeiträge

  • Internet

  • Kraftfahrzeug

  • Reisekosten

  • Fahrtkosten

  • Tagesgelder

  • Nächtigungskosten

  • Sprachkurse

  • Studienreisen

  • Telefon

  • Teleworker

Prinzipiell müssen Werbungskosten durch entsprechende Nachweise (Rechnungen, Fahrtenbuch) belegt werden können. Wenn nach Art und Höhe ein Nachweis nicht möglich ist, genügt die Glaubhaftmachung.

Für detaillierte Informationen zu den einzelnen Werbungskosten stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung!

Sie haben noch Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps März und April 2019

Termine März 2019

15. März 2019

  • Umsatzsteuer Januar 2019

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Februar 2019

31. März 2019

  • Kommunalsteuer- und Dienstgeberabgabeerklärung 2018 bei Stadtkasse/Gemeinde

Termine April 2019

15. April 2019

  • Umsatzsteuer Februar 2019

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) März 2019

30. April 2019

  • Abgabe der Steuererklärungen 2018 in Papierform und Feststellung der Einkünfte gem. § 188 BAO

Was gibt's Neues?

Die neue Regelung für den Karfreitag

Die Regierung hat die bisher geltende Bestimmung, dass der Karfreitag als Feiertag für die Angehörigen der evangelischen Kirchen A.B. und H.B., der Altkatholischen Kirche und der Evangelisch-methodistischen Kirche gilt, aufgehoben. Hier die neue Regelung für den Karfreitag im Detail.

Angehörige der Evangelischen, der Altkatholischen und der Evangelisch-methodistischen Kirche hatten bislang Anspruch auf einen freien Karfreitag. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass diese Regelung diskriminierend ist und Österreich aufgefordert, umgehend eine gleiche Regelung für alle zu schaffen. Diese liegt nun als Gesetzesentwurf vor und beinhaltet im Arbeitsruhegesetz folgende Bestimmungen:

  • Der gesetzliche Anspruch auf den freien Karfreitag für bestimmte Kirchen wird gestrichen.

  • Stattdessen können alle Arbeitnehmer den Zeitpunkt eines Urlaubstags pro Arbeitsjahr einseitig bestimmen. Sie müssen den Zeitpunkt dieses „persönlichen Feiertags” dem Arbeitgeber drei Monate im Vorhinein schriftlich bekanntgeben

  • Wenn der Arbeitgeber Mitarbeiter ersucht, an diesem Tag doch zu arbeiten, können Arbeitnehmer wählen, ob sie arbeiten wollen oder beim Urlaubsantritt bleiben.

  • Im Arbeitsfall haben sie dann Anspruch auf das doppelte Entgelt. Der Urlaubstag gilt dann nicht als verbraucht, aber das Recht auf einen Tag mit einseitigem Urlaubsantritt ist für dieses Arbeitsjahr konsumiert.

  • Bleibt der Arbeitnehmer beim selbst gewählten Urlaubstag, hat der Arbeitgeber keine Möglichkeit den Urlaubsantritt des Mitarbeiters abzulehnen bzw. zu verhindern und zwar auch dann nicht, wenn die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers an dem von ihm bekannt gegebenen Urlaubstag aus betriebsbedingten Gründen erforderlich ist. Der persönliche Feiertag vermindert dann den für das Jahr noch offenen Urlaubsanspruch.

  • Hat der Arbeitnehmer über Ersuchen des Arbeitgebers an dem von ihm gewählten Urlaubstag gearbeitet, kann er im laufenden Urlaubsjahr keinen weiteren Tag zu seinem persönlichen Feiertag bestimmen.

  • Der Tag, an dem der Mitarbeiter auf Wunsch des Arbeitgebers letztendlich gearbeitet hat, gilt nicht als Urlaubstag und wird daher auch nicht auf den Urlaubsanspruch angerechnet. Der bestehende Urlaubsanspruch bleibt unverändert.

  • Abschließend legt die Neuregelung fest, dass Bestimmungen in Kollektivverträgen, die nur für Arbeitnehmer, die den evangelischen Kirchen A.B. und H.B., der Altkatholischen Kirche oder der Evangelisch-methodistischen Kirche angehören, und Sonderregelungen für den Karfreitag vorsehen, unwirksam und künftig unzulässig sind. General- und Branchenkollektivverträge enthalten Regelungen, wie sie der EuGH für rechtswidrig erklärt hat. Diese sind unwirksam und werden von der Neuregelung ohne Nachwirkung abgelöst. Dazu gehört vor allem der Generalkollektivvertrag zum Karfreitag aus dem Jahr 1954, der zwischen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) abgeschlossen worden ist.

  • Gleichzeitig folgt daraus, dass Kollektivverträge in Zukunft keine konfessionsgebundenen Sonderbestimmungen mehr über den Karfreitag festlegen dürfen

  • Das gilt nicht für den Generalkollektivvertrag zum jüdischen Versöhnungstag (Jom Kippur), der aufrecht bleibt

  • Das Gesetz ist am 22. März 2019 in Kraft getreten.

  • Damit auch am heurigen Karfreitag, dem 19. April 2019, persönliche Urlaubstage möglich sind, gibt es für dieses Jahr eine Sonderregelung: Der Arbeitnehmer muss den Zeitpunkt des Urlaubsantritts nicht drei Monate, sondern nur möglichst frühzeitig, spätestens aber zwei Wochen im Vorhinein, also spätestens am 5. April 2019 dem Arbeitgeber bekannt geben.

Sie haben noch Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps Januar und Februar 2019

Termine Januar 2019

15. Januar 2019

  • Umsatzsteuer November 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Dezember 2018

Termine Februar 2019

15. Februar 2019

  • Umsatzsteuer Dezember 2018 bzw. 4. Quartal 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Januar 2019

  • Kammerumlage 4. Quartal 2018

  • Einkommen- und Körperschaftsteuervorauszahlung 1. Quartal 2019

Was gibt's Neues?

Steuerbuch 2019

Ab sofort ist das Steuerbuch für 2019 als pdf verfügbar mit aktuellen Tipps und Tricks für die Arbeitnehmerveranlagung 2018.

Sie haben noch Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps November und Dezember 2018

Termine November 2018

15. November 2018

  • Umsatzsteuer September bzw. 3. Quartal 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Oktober 2018

  • Einkommen- und Körperschaftsteuervorauszahlung 4. Quartal 2018

30. November 2018

  • SVA 4. Quartal 2018

Termine Dezember 2018

17. Dezember 2018

  • Umsatzsteuer Oktober 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) November 2018

Bis 31. Dezember 2018

  • Schriftliche Meldung an GKK für Wechsel der Zahlungsweise (zwischen monatlich und jährlich) der MVK- Beiträge für geringfügig Beschäftigte

  • Die Frist für die Arbeitnehmerveranlagung 2013 bzw. für den Antrag auf die Rückzahlung von zu Unrecht einbehaltener Lohnsteuer läuft ab

Was gibt's Neues?

Familienbonus Plus ab 2019

Ein Plus für Familien

Familien leisten meist einen doppelten Beitrag: Sie zahlen Steuern und sichern durch Kindererziehung die Zukunft unseres Landes. Genau das soll nun mit Hilfe des Familienbonus Plus honoriert werden: Ab 2019 werden Menschen entlastet, die arbeiten und Kinder haben. Rund 950.000 Familien und etwa 1,6 Mio. Kinder werden von einer Steuerlast von bis zu € 1,5 Mrd. befreit – der Familienbonus Plus ist somit für Familien die bisher größte Entlastungsmaßnahme.

Der Familienbonus Plus

Der Familienbonus Plus ist ein Steuerabsetzbetrag. Durch ihn wird Ihre Steuerlast direkt reduziert, nämlich um bis zu € 1.500 pro Kind und Jahr. Den Familienbonus Plus erhalten Sie, so lange für das Kind Familienbeihilfe bezogen wird. Nach dem 18. Geburtstag des Kindes steht ein reduzierter Familienbonus Plus in der Höhe von € 500 jährlich zu, wenn Sie für dieses Kind weiterhin Familienbeihilfe beziehen.

Geringverdienende Alleinerziehende bzw. Alleinverdienende, die keine oder eine geringe Steuer bezahlen, erhalten künftig einen so genannten Kindermehrbetrag in Höhe von max. € 250 pro Kind und Jahr.

Hier geht es zum Folder des Bundesministeriums für Finanzen:

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Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps September und Oktober 2018

Termine September 2018

17. September 2018

  • Umsatzsteuer Juli 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) August 2018

30. September 2018

  • Verpflichtung zur Einreichung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 für (verdeckte) Kapitalgesellschaften

Termine Oktober 2018

15. Oktober 2018

  • Umsatzsteuer August 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) September 2018

Ab 1. Oktober 2018

  • Beginn der Anspruchsverzinsung für Nachzahlung Einkommen- und Körperschaftsteuer 2017

Bis 1. Oktober 2018

  • Erklärung Arbeitnehmerpflichtveranlagung 2017 in Papierform oder via FinanzOnline bei zumindest zeitweisem gleichzeitigem Erhalt von zwei oder mehreren lohnsteuerpflichtigen Bezügen

  • Fallfrist für Antrag auf Erstattung ausländischer MwSt (EU) für das Steuerjahr 2017

  • Herabsetzungsanträge für die Vorauszahlungen 2018 für Einkommen- und Körperschaftsteuer

Bis 31. Oktober 2018

  • Antrag auf Ausstellung eines Freibetragsbescheides

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Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky