Undeutsch Steuerberatung
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Aktuelles

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Steuertipps Juni, Juli und August 2018
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Termine Juni 2018

15. Juni 2018

  • Umsatzsteuer April 2018
  • Normverbrauchsabgabe April 2018

  • Elektrizitäts-, Kohle- und Erdgasabgabe April 2018

  • Werbeabgabe April 2018

  • Kapitalertragsteuer gemäß § 93 Abs 3 in Verbindung mit § 96 Abs 1 Z 3 EStG April 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Mai 2018

30. Juni 2018

  • Online-Abgabe der Steuererklärungen 2017

  • Vorsteuerrückerstattung 2017 (Ende der Antragsfrist für Unternehmer aus Drittstaaten, die 2017 in Österreich Vorsteuern entrichtet haben.)

Termine Juli 2018

16. Juli 2018

  • Umsatzsteuer Mai 2018
  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Juni 2018

Termine August 2018

16. August 2018

  • ­Umsatzsteuer Juni 2018

  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Juli 2018

  • ESt-Vorauszahlung 3. Quartal 2018

  • KöSt-Vorauszahlung 3. Quartal 2018

31. August 2018

  • Pflichtversicherung SVA 3. Quartal 2018

Was gibt's Neues?

WiEReG – Meldepflicht für wirtschaftliche Eigentümer

Am 15.1.2018 ist in Österreich das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG) in Kraft getreten, wonach für bestimmte inländische Rechtsträger deren „wirtschaftliche Eigentümer“ bis spätestens 1.6.2018 zur Eintragung in ein neues Register zu melden sind. Wirtschaftliche Eigentümer sind natürliche Personen, welche an den meldepflichtigen Gesellschaften und sonstigen Rechtsträgern entweder auf bestimmte Weise beteiligt sind oder die Kontrolle ausüben. Die korrekte Identifizierung der meldepflichtigen Personen kann im Einzelfall, insbesondere bei komplexeren Beteiligungsstrukturen, durchaus schwierig sein.

Die 4. Geldwäscherichtlinie der Europäischen Union (Richtlinie (EU) 2015/849 zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zweck der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verlangt von den EU-Mitgliedstaaten insbesondere die Einrichtung eines zentralen Registers für die sogenannten „wirtschaftlichen Eigentümer“ bestimmter Rechtsträger. Österreich hat diese Vorgaben mit dem „Bundesgesetz über die Einrichtung eines Registers der wirtschaftlichen Eigentümer von Gesellschaften, anderen juristischen Personen und Trusts (Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz – WiEReG)“ umgesetzt, welches am 15.9.2017 im Bundesgesetzblatt kundgemacht wurde und am 15.1.2018 in Kraft getreten ist (BGBl I Nr. 136/2017). Seit 15.1.2018 ist auch die Übermittlung von meldepflichtigen Daten an die Registerbehörde möglich.

Die erstmaligen Meldungen an das neu eingerichtete Register sind bis spätestens 1.6.2018 zu erstatten. In weiterer Folge ist zumindest einmal jährlich zu überprüfen, ob die Daten der registrierten wirtschaftlichen Eigentümer noch aktuell sind. Die Meldung hat auf elektronischem Wege über das Unternehmensserviceportal (USP) zu erfolgen und ist grundsätzlich durch den Rechtsträger selbst durchzuführen. Die entsprechenden Online-Formulare sind seit 15.1.2018 über das USP verfügbar. Die Meldung der wirtschaftlichen Eigentümer kann aber auch durch berufsmäßige Parteienvertreter (insbesondere also auch vom Steuerberater oder Rechtsanwalt eines meldepflichtigen Rechtsträgers) erfolgen. Nachdem die Meldefunktionalität für berufsmäßige Parteienvertreter mit der Einsichtnahme in das Register verbunden wurde, wird dies erst ab 2.5.2018 möglich sein. Für die Meldung durch berufsmäßige Parteienvertreter steht also nur ein einmonatiger Zeitraum zur Verfügung, sodass eine sorgfältige Vorbereitung und zeitgerechte Erhebung der meldepflichtigen Daten besonders wichtig sein wird. 

Die Verletzung der gesetzlichen Meldeverpflichtungen ist als Finanzvergehen strafbar und sieht das WiEReG diesfalls erhebliche Geldstrafen vor: Bei vorsätzlichen Falschmeldungen oder Unterlassung von Änderungsmeldungen sind Strafen bis zu € 200.000 vorgesehen, bei grob fahrlässigen Tatbegehungen Geldstrafen bis zu € 100.000. Zur Vermeidung dieser sohin relativ hohen Strafen empfiehlt sich daher unbedingt eine rechtzeitige und sorgfältige Abklärung und Dokumentation der meldepflichtigen Daten.

Sie haben noch Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps Januar und Februar 2018
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Termine Januar 2018

15. Januar 2018

  • Umsatzsteuer November 2017
  • ohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Dezember 2017
  • Entrichtung der DGA 2017 für geringfügig Beschäftigte

31. Januar 2018

  • Zusammenfassenden Meldung Dezember 2017/4. Quartal 2017
  • Übermittlung der Jahreslohnzettel für 2017 (L16) in Papierform

Termine Februar 2018

15. Februar 2018

  • Umsatzsteuer Dezember 2017
  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Januar 2018
  • Kammerumlage 4. Quartal 2017
  • Einkommen- und Körperschaftsteuervorauszahlung 1. Quartal 2018

28. Februar 2018

  • SVA 1. Quartal 2018
  • Übermittlung der Jahreslohnzettel für 2017 (L16 und E18) über ELDA
  • Zusammenfassende Meldung Januar 2018

Was gibt's Neues?

Information zur Abschaffung der Gebühr für Wohnungsmietverträge

Was wurde beschlossen?

Der Nationalrat hat in seiner Sitzung am 12. Oktober 2017 die Abschaffung der Gebühr für Wohnungsmietverträge (§ 33 TP 5 Gebührengesetz 1957) beschlossen. Diese Änderung tritt am Tag nach der Kundmachung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Die geänderte Fassung des Gebührengesetzes wurde am 10. November 2017 im Bundesgesetzblatt (BGBl. I Nr. 147/2017) veröffentlicht. Mietverträge über Wohnraum, die ab dem 11. November 2017 abgeschlossen wurden, sind von der Gebühr gemäß § 33 TP 5 Gebührengesetz generell befreit. Bis zu diesem Tag abgeschlossene Wohnungsmietverträge sind unverändert gebührenpflichtig.

Was versteht man unter Wohnräume?

Unter „Wohnräumen“ sind Gebäude oder Gebäudeteile zu verstehen, die überwiegend Wohnzwecken dienen, einschließlich sonstiger selbständiger Räume und anderer Teile der Liegenschaft (wie Keller- und Dachbodenräume, Abstellplätze und Hausgärten, die typischerweise Wohnräumen zugeordnet sind).

Sie haben noch Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps November und Dezember 2017
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Termine November 2017

15. November 2017

  • Umsatzsteuer September 2017
  • Umsatzsteuer 3. Quartal 2017
  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) Oktober 2017
  • Einkommensteuer-Vorauszahlung 4. Quartal 2017
  • Körperschaftsteuer-Vorauszahlung 4. Quartal 2017

30. November 2017

  • Pflichtversicherung SVA 4. Quartal 2017

Termine Dezember 2017

15. Dezember 2017

  • Umsatzsteuer Oktober 2017
  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) November 2017

Was gibt's Neues?

Ist Ihre Registrierkasse schon manipulationsgesichert?

Mit 1. April 2017 müssen Registrierkassen verpflichtend mit einer technischen Sicherheitseinrichtung zum Schutz gegen Manipulation ausgestattet sein. Erkennbar ist ein aktiver Manipulationsschutz als QR-Code auf jedem Beleg. Dieser QR-Code beinhaltet einen Signaturwert, der für die Signierung der Barumsätze in der Registrierkasse erforderlich ist. Barumsätze in der Registrierkasse werden in chronologischer Reihenfolge mit dieser Signatur verkettet. Wird eine Registrierkasse manipuliert, wird die geschlossene Barumsatzkette unterbrochen und die Manipulation somit erkennbar.

Das Bundesministerium für Finanzen hat auf seiner Website umfassende Informationen zum Thema Sicherheitseinrichtung bereitgestellt. Darüber hinaus hat das Finanzamt folgenden Folder erstellt:

Sie haben noch Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps September und Oktober 2017
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Termine September 2017

15. September 2017

  • Umsatzsteuer Juli 2017
  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) August 2017
  • Werbeabgabe Juli 2017

30. September 2017

  • Einreichung von Jahresabschlüssen 2016 von Kapitalgesellschaften beim Firmenbuchgericht
  • Rückzahlungsanträge für ausländische Vorsteuern für das Jahr 2016
  • Herabsetzungsanträge für die Vorauszahlung Einkommen- und Körperschaftsteuer 2017

Termine Oktober 2017

16. Oktober 2017

  • Umsatzsteuer August 2017
  • Lohnabgaben (L, DB, DZ, KommSt, DGA) September 2017

ab 1. Oktober 2017

  • Beginn der Anspruchsverzinsung für die Nachzahlung/Gutschriften in der Einkommen- und Körperschaftsteuer 2016

31. Oktober 2017

  • Antrag auf Ausstellung eines Freibetragsbescheides 2017

Was gibt's Neues?

Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen

Immer öfter taucht die Frage auf, wie Kryptowährungen (virtuelle Währungen) steuerrechtlich zu behandeln sind.

Kryptowährungen in der Einkommensteuer

Virtuelle Währungen können sowohl im Betriebsvermögen, als auch im Privatvermögen gehalten werden. 

1. Kryptowährungen im Betriebsvermögen

Werden Kryptowährungen im Betriebsvermögen gehalten, so sind bei bilanzierenden Unternehmern die maßgeblichen Bewertungsvorschriften des Einkommensteuergesetzes bzw. bei Gewinnermittlern nach § 5 EStG zusätzlich jene des Unternehmensgesetzbuches zu beachten. Dabei ist eine Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen zu treffen. 

Bei einem Unternehmer der Kryptowährungen an der „Börse“ kauft und dort auch wieder in Euro bzw. eine andere virtuelle Währung umtauscht, können Kursgewinne bzw. -verluste entstehen, die im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung zu berücksichtigen sind. Maßgebend ist dabei der aktuelle Tageswert. 

Virtuelle Währungen sind wie sonstige betriebliche Wirtschaftsgüter zu behandeln, sodass daraus resultierende Einkünfte zum Einkommensteuertarif zu erfassen sind. 

Kryptowährungen können aber auch an andere Marktteilnehmer (private Personen oder auf Handel mit Kryptowährungen spezialisierte Unternehmen) zinsbringend verliehen werden. Dabei realisierte Wertsteigerungen stellen Einkünfte aus Kapitalvermögen dar und unterliegen dem Sondersteuersatz von derzeit 27,5% KESt. 

Die Schaffung von Kryptowährungen („Mininig“), das Betreiben einer Onlinebörse oder eines Kryptowährung-Geldautomaten werden als gewerbliche Tätigkeiten angesehen. Gewinne sind daher ebenfalls zum Einkommensteuertarif zu erfassen. 

2. Kryptowährungen im Privatvermögen

Werden Kryptowährungen im Privatvermögen zinsbringend veranlagt, so stellen realisierte Wertänderungen Einkünfte aus Kapitalvermögen dar und unterliegen dem Sondersteuersatz von derzeit 27,5% KESt. 

Werden Kryptowährungen die sich im Privatvermögen befinden nicht zinsbringend veranlagt, so sind sie nur dann steuerrelevant, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt (Spekulationsgeschäft).

Kryptowährungen in der Umsatzsteuer

Aufgrund der Rechtsprechung des EuGH zur Kryptowährung Bitcoin, ergeben sich folgende (lediglich) auf Bitcoin zutreffende umsatzsteuerliche Aussagen: 

Umtausch von gesetzlichen Zahlungsmitteln zu Bitcoins und umgekehrt

Werden gesetzliche Zahlungsmittel (z.B. Euro) zu Bitcoins umgetauscht und umgekehrt, ist dies eine steuerfreie Tätigkeit. 

Verwendung von Bitcoins für die Bezahlung von Lieferungen und sonstigen Leistungen

Umsatzsteuerlich werden Bitcoins als vereinbartes Zahlungsmittel anerkannt, dies bedeutet, dass Lieferungen oder sonstige Leistungen, deren Entgelt in Bitcoins besteht, gleich zu behandeln sind wie andere Lieferungen und sonstige Leistungen, deren Entgelt in gesetzlichen Zahlungsmitteln wie z.B. Euro besteht.

Bemessungsgrundlage einer derartigen Lieferung oder sonstigen Leistung ist der Wert des Bitcoins.  

Das Bitcoin-Mining unterliegt nach Auffassung des BMF, aufgrund der EUGH-Rechtsprechung, mangels identifizierbarem Leistungsempfänger nicht der Umsatzsteuer.

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Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky
Steuertipps Juli und August 2017
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Termine Juli 2017

17. Juli 2017

Umsatzsteuer Mai 2017
Lohnabgaben Juni 2017

Termine August 2017

16. August 2017

Umsatzsteuer Juni 2017
Umsatzsteuer April bis Juni 2017 (bei Quartalsfälligkeit)
Lohnabgaben Juli 2017

Kraftfahrzeugsteuer April bis Juni 2017

31. August 2017

SVA-Beiträge 3. Quartal 2017

Was gibt's Neues?

Automatische Spendenabsetzbarkeit

Mit 1.1.2017 wurde die Spendenabsetzbarkeit neu geregelt. Ihre Spenden werden von den Spendenorganisationen ab 2017 verpflichtend direkt an Ihr Finanzamt gemeldet und erstmals automatisch in Ihre (Arbeiternehmer)Veranlagung für das Jahr 2017 übernommen.

Die von Ihnen geleisteten Beträge werden automatisch in Ihrer Veranlagung berücksichtigt und sind somit steuerlich absetzbar, wenn Sie der Spendenorganisation Ihren Vor- und Zunamen, sowie Ihr Geburtsdatum bekannt geben. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Daten korrekt bekannt geben und insbesondere, dass die Schreibweise Ihres Namens mit jener im Meldezettel übereinstimmt!

Das Finanzamt hat hierfür einen Folder zusammengestellt.

Sie haben noch Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Natalie Opocensky